Gastbeitrag

Gast-Blog-Beitrag von R.O.EYE: Optimieren von Custom Bannern und API-Integrationen

James Skelland ist Technical Solutions Manager bei R.O.EYE, der Agentur, die das eBay Partner Network-Team beim Account-Management und der Mitgliederwerbung in Großbritannien und Irland unterstützt. Skelland hat europaweit mit zahlreichen Publishern an der optimalen Präsentation ihrer Produkte gearbeitet, die sie mithilfe der API oder des Custom Banner anbieten. Hier sind seine wichtigsten Tipps. Einer der größten Vorteile einer API oder eines Custom Banners besteht darin, dass auf Ihrer Website automatisch aktive Daten angezeigt werden. Warum sollten Sie sich also nach der Einrichtung der Tools weiter darum kümmern? Da die Höhe Ihrer Einnahmen von der Qualität des Traffics abhängt, ist es unerlässlich, den Besuchern Ihrer Website eine exakte Liste von relevanten Live-Auktionen bereitzustellen. Das Optimieren Ihrer Suchanfrage dauert nur ein paar Minuten, kann sich aber erheblich auf Ihren EPC-Betrag auswirken.

Das Schlüsselwort dabei ist „relevant“. Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Besucher tatsächlich relevante Angebote sehen? Wichtig sind zum einen die Berichte, die Sie auf der Benutzeroberfläche von eBay Partner Network abrufen können. Im Blog-Artikel „Wie lässt sich der Traffic für Quality Click Pricing optimieren?“ wurden bereits verschiedene Optimierungsmöglichkeiten behandelt. So können Sie beispielsweise Kampagnen aufteilen und mithilfe verschiedener Berichte ermitteln, wo Verbesserungen möglich sind.

Beispiel: Sie führen mit einem Custom Banner eine Mobiltelefon-Kampagne durch. Bei der Überprüfung des Transaktions- oder Kategorieberichts stellen Sie fest, dass die Telefone und nicht das Zubehör den Hauptumsatz ausmachen. Wie reagieren Sie nun sinnvoll auf diese Erkenntnis?

1. Verbessern Sie die Suche mit negativen und positiven Suchbegriffen Level: Einfach Einsatzbereich: Individuelle Banner/API Das Einfachste, was Sie verändern können, ist die Suchbegriffanfrage. Eine praktische Tabelle erhalten Sie hier. Sie finden darin einige hilfreiche Tipps, wie Sie Anfragen eingeben. Probieren Sie es am besten gleich aus. Melden Sie sich bei ePN an und laden Sie das Widget für Custom Banner. Wählen Sie ein Programm und eine Kampagnen-ID aus und geben Sie den Suchbegriff „Nokia n95“ ein (jeweils ohne Anführungszeichen). Sie werden feststellen, dass Sie eine Menge Zubehör finden, einschließlich Ladegeräten, Gehäusen und Akkus. Es gilt also zunächst, die Übereinstimmungen einzuschränken. Geben Sie dazu vor jedem Suchbegriff, der nicht in den Ergebnissen enthalten sein soll, ein Minuszeichen ein. Wählen Sie ein paar der Begriffe aus der ersten Suche aus, also beispielsweise „Ladegerät“ und „Akku“. Die Eingabe lautet dann „Nokia n95 -Ladegerät -Akku“. Das Widget gibt daraufhin Artikel zurück, die diese beiden Begriffe nicht enthalten.

Aber diese negativen Suchbegriffe reichen noch nicht aus. Sie können mehrere Begriffe mithilfe von Klammern gruppieren, z.B. „Nokia n95 -(Gehäuse*, Lade*, Abdeckung, Akku, Zubehör, Bildschirm, Kabel)“ usw. Sie sehen, dass mehrere Begriffe mit einem Sternchen versehen sind. „Lade*“ entspricht beispielsweise „Ladegeräte“ und „laden“. Fügen Sie einfach so lange weitere negative Suchbegriffe hinzu, bis Sie die gewünschten Ergebnisse erhalten. Für optimale Ergebnisse kombinieren Sie negative Suchbegriffe mit weiteren positiven Suchbegriffen. Fügen Sie der Anfrage als positiven Suchbegriff das für Handy-Ergebnisse gängige Wort „entsperrt“ hinzu. Wenn Sie jetzt die folgende Suchbegriffanfrage ausführen, werden im Banner weitaus mehr relevante Angebote angezeigt: „Nokia n95 entsperrt -(Gehäuse*, Lade*, Abdeckung, Akku, Zubehör, Bildschirm, Kabel)“.

2. Verwenden Sie relevante Kategorie-IDs Level: Einfach/Mittel Einsatzbereich: Custom Banner/API Der nächste wichtige Bereich ist die Kategorie-ID. Sie können sowohl mit der API als auch mit dem Custom Banner angeben, dass Angebote nur aus einer bestimmten Kategorie abgerufen werden sollen. Um beim obigen Beispiel zu bleiben: Die Kategorie-ID für Mobiltelefone ist „3312“. Wenn Sie diese Nummer im Custom Banner in das Feld „Persönliche ID“ eingeben, beschränken Sie die Ergebnisse auf diese Kategorie. Bei Eingabe des Begriffs „Nokia n95“ mit dieser Kategorie-ID schleichen sich in die Ergebnisliste jedoch nach wie vor ein paar Zubehörteile ein. Kombinieren Sie daher die Kategoriezuordnung mit der Suchbegriffzuordnung, um wirklich relevante Übereinstimmungen zu erhalten. In anderen Kategorien wie Fahrzeugteile und -zubehör finden Sie sogar Kategorie-IDs für Fahrzeughersteller oder die Marken von GPS-Geräten. Beispielsweise gibt es eine Kategorie rein für Werkstatthandbücher von Peugeot.

Wenn Sie das Custom Banner verwenden, können Sie Kategorie-IDs mithilfe des Drop-down-Menüs suchen. Bei Verwendung der API finden Sie hier die Kategorie-IDs für Deutschland. Für die IDs anderer Regionen ändern Sie das Länderkürzel „.de“ der Adresse in das Kürzel des gewünschten Landes.

3. Ordnen Sie Ihrer Website eBay-Kategorien zu Level: Mittel/Schwer Einsatzbereich: Custom Banner/API Bei einer kleinen Anzahl von Seiten ist es nicht übermäßig schwierig, die Abfragezeichenfolge und die Kategorie-ID zu ändern. Bei größeren Websites, bei denen mittels dynamischer Suchbegriffeinfügung mehrere Seiten aufgerufen werden, ist dies jedoch undenkbar. In diesem Fall können Sie unter anderem eine Tabelle einrichten, mit der Sie die Kategoriestruktur Ihrer Website der Struktur von eBay zuordnen. Fügen Sie der Tabelle gegebenenfalls eine dritte Spalte mit allen negativen Suchbegriffen hinzu, die in die Anfrage einbezogen werden sollen. Diese Tabelle kann dann referenziert werden, um je nach Website, auf der sich der Besucher befindet, die richtige Kategorie-ID in Ihre Anfrage einzufügen.

4. Fragen Sie mehrere Kategorien ab Level: Schwer Einsatzbereich: API Schließlich ist noch eine Sache zu berücksichtigen: Wenn Sie die Ergebnisse zur Einschränkung nach Kategorie-ID gefiltert haben, sollten Sie mehrere Kategorien in die Anfrage einbeziehen. Beispiel: Sie haben eine Website über Apple-Computer und Sie möchten kein Zubehör anzeigen. Die Metakategorie „Apple Komponenten & Zubehör“ ist für diesen Zweck ungeeignet. Die beiden Unterkategorien „Apple Desktops“ und „Apple Notebooks“ sind hingegen relevant. Aber wie zeigen Sie beide an? Als Lösung bietet sich an, für jede Kategorie einen eigenen API-Aufruf durchzuführen und die Ergebnisse dann selbst zu sortieren.

All dies sind ziemlich einfache Tipps, aber es ist überraschend, wie viele Publisher ihre Live-Auktionen nicht optimieren. Ich hoffe, Ihnen mit diesem Beitrag zumindest einen kleinen Anstoß für geeignete Maßnahmen zu geben. Aus eigener Erfahrung mit Publishern, die ich bei der Optimierung ihrer Auktionen unterstützt habe, weiß ich, dass sich der EPC-Betrag deutlich steigern lässt, wenn in den Ergebnissen unerwünschte Angebote durch relevante Artikel ersetzt werden.

James Skelland, Technical Solutions Manager bei R.O.EYE

Gast-Blog-Eintrag: Der Kauf von Websites kann sich lohnen

Wer Affiliate-Marketing betreibt, dürfte sich inzwischen mit Facebook Ads, AdWords, Pay-Per-View-Netzwerken wie TrafficVance und vielleicht sogar Twitter-Werbung mit ad.ly auskennen. Welche Möglichkeiten gibt es aber sonst noch, kostengünstig Traffic zu akquirieren, der Geld einbringt? Ich bin davon überzeugt, dass der Kauf guter Websites hervorragende Chancen bietet. Websites werden häufig für einen Bruchteil des Wertes verkauft, den sie für jemanden erzielen können, der weiß, wie man aus Websites finanziellen Nutzen zieht. Es gibt Millionen von Websites, Blogs und Foren, die als Hobby-Seiten gestartet wurden. Ein Großteil von ihnen spielt Geld nur durch Google AdSense-Anzeigen ein.

Da diese Websites nicht rund um die Uhr betreut werden können und kaum Gewinn abwerfen, werden sie irgendwann nicht mehr gepflegt und kommen gelegentlich auf Marktplätzen wie Flippa, WebsiteBroker und BizBuySell.com unter den Hammer.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten für gerade einmal 2000 € eine Website kaufen, die Monat für Monat 10.000 individuelle Besucher hat. Das klingt doch wesentlich attraktiver, als bei AdWords für denselben Traffic 20 oder 30 Cent pro Klick zu bezahlen!

Eingeführte Websites, die etablierte organische Suchrankings, Communitys, E-Mail-Listen und Hunderte oder gar Tausende von Seiten bieten, warten geradezu darauf, von erfahrenen Affiliate-Marketing-Experten zu Geldquellen gemacht zu werden. Der Erlös einer Website lässt sich um das Zehnfache steigern, indem bessere Anzeigen integriert, die Gebotspreise für Anzeigen erhöht und bisher brachliegende Gewinnchancen genutzt werden.

Glücklicherweise ist es dank individueller Filtermöglichkeiten und Benachrichtigungen auf Websites wie Flippa heute so einfach wie nie, Websites zu finden, die Ihren speziellen Kaufkriterien und Ihrem Budget entsprechen.

Was können Sie mit gekauften Websites, Blogs und Foren anfangen?

  • Werten Sie sie mit besseren, relevanteren Informationen auf und sorgen Sie regelmäßig für aktuellen Content.
  • Platzieren Sie Links zu Ihrer Haupt-Website, denn Traffic auf Ihrer Haupt-Website trägt zur Verbesserung des Suchmaschinenrankings bei.
  • Verwenden Sie 301-Redirects zu „Squeeze Pages“, die relevante Affiliate-Angebote bewerben. Mit einem 301-Redirect teilen Sie Google mit, dass die Seite dauerhaft umgezogen ist, und der gesamte Traffic wird auf Ihre anderen relevanten Websites umgeleitet.
  • Verwenden Sie die Inhalte der gekauften Website weiter und nutzen Sie sie für eigene Zwecke.
  • Oder lassen Sie die Website weiter unabhängig von Ihren anderen Websites laufen und vermarkten Sie auf ihr relevante Angebote oder Artikel.

Worauf sollten Sie beim Kauf von Websites achten? Dazu hier meine Top-10-Tipps:

  1. Prüfen Sie die WHOIS-Informationen. Wenn diese Informationen als privat gekennzeichnet sind, bitten Sie den Verkäufer, sie für Sie freizugeben.
  2. Bestehen Sie auf Google Analytics, um Traffic-Statistiken zu erhalten. Fragen Sie nach den Statistiken der letzten 6 Monate (oder mehr).
  3. Prüfen Sie die geografische Aufteilung des Traffics, um sicherzustellen, dass er das Potenzial hat, Geld einzubringen.
  4. Sehen Sie sich die historischen Informationen zur Website auf ARCHIVE.org an.
  5. Googlen Sie den Namen des Verkäufers und den Namen der Website.
  6. Prüfen Sie manuell, woher der Traffic stammt, der beim Domainnamen ankommt.
  7. Prüfen Sie bei SEMRush.com das Marketing für die Website.
  8. Telefonieren Sie mit dem Verkäufer, um dessen Legitimität zu prüfen.
  9. Vergleichen Sie die Anzeigennetzwerk-Statistiken mit den Google Analytics-Informationen und achten Sie auf Abweichungen.
  10. Sehen Sie in der Datei robots.txt der Domain nach, ob es ausgeschlossene Seiten oder Verzeichnisse gibt. Wenn dies der Fall ist, prüfen Sie sie manuell, um herauszufinden, warum sie ausgeschlossen sind.

Fragen Sie schließlich den Verkäufer, ob seine Website jemals über das eBay Partner Network Traffic zu eBay geleitet hat, und lassen Sie sich über den Status des Kontos informieren. Falls Sie vorhaben, Traffic von der Website nicht zu einer Ihrer vorhandenen Websites, sondern direkt zu eBay zu leiten, müssen Sie auch dafür sorgen, dass Sie mit dem Code der Website umgehen können – wenn die Website Ihnen gehört, sind Sie es, der für den von ihr stammenden Traffic verantwortlich ist!

Es gab in der letzten Zeit einige richtig gute Schnäppchen bei nicht optimal genutzten oder aufgegebenen Websites. So wurde z.B. LiveCrunch.com, eine Tech-Blog-Website mit monatlich 170.000 Besuchern und 18.000 bei Yahoo! indexierten Seiten, die nur 600 € pro Monat einbrachte, für gerade einmal 10.000 € verkauft. Stellen Sie sich vor, Sie bekommen für einen einmaligen Preis von 10.000 € Monat für Monat 170.000 Besucher.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesem Blog-Eintrag die Augen dafür öffnen, welche enormen Möglichkeiten der Kauf von hochwertigen Websites und Traffic für wenig Geld bietet. Suchen Sie auf Marktplätzen wie Flippa nach relevanten Websites, die zu den von Ihnen bedienten Nischen und den Affiliate-Programmen passen, mit denen Sie zusammenarbeiten, prüfen Sie sie sorgfältig und schlagen Sie zu. Sie werden überrascht sein, wie viel Traffic Sie für einen Bruchteil der Kosten akquirieren können, die beim Kauf von Online-Medien entstehen.

Matt Mickiewicz ist Eigentümer von Flippa und hat als „Serial Entrepreneur“ seit 1998 mehrere Online-Unternehmen gegründet. Er lebt in Vancouver (Kanada) und geht gern auf Reisen.

Gast-Blog-Beitrag von R.O.EYE – Quality Click Pricing: Tipps für Ihren Erfolg

Nach der Einführung des „Quality Click Pricing“-Vergütungsmodells haben wir von der britischen Agentur R.O.EYE, die das europäische Account Management in Großbritannien und Irland unterstützt, einige Erfahrungen mit diesem Modell gemacht. Wir haben bei einer Reihe von Publishern mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen die Feinabstimmung für den endgültigen Start übernommen. Während dieses Zeitraums konnten wir auch herausfinden, was dazu beiträgt, einen möglichst hohen EPC-Betrag zu erzielen, und welche Maßnahmen weniger vorteilhaft sind. Aufgrund dieser Erfahrungswerte können wir Ihnen auch Tipps geben, wie Sie vom „Quality Click Pricing“-Modell in vollem Umfang profitieren und sicherstellen können, dass Sie mit Ihren Kampagnen einen höchstmöglichen EPC-Betrag erzielen. Zielgerichteter Traffic

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren beim „Quality Click Pricing“, vielleicht sogar der wichtigste überhaupt, ist das Targeting Ihres Traffics, also das zielgenaue Hinführen Ihrer Besucher auf die Websites, die größtmöglichen Erfolg versprechen. Ihre Erfolgschancen sind beim „Quality Click Pricing“-Vergütungsmodell deutlich geringer, wenn Sie mit der Mehrzahl Ihrer Kampagnen nur für die Marke eBay selbst werben und die Benutzer auf die eBay Startseite leiten. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass diejenigen Publisher die höchsten Provisionszuwächse erzielen, auf deren Websites Nischenprodukte, Preisvergleiche oder Testberichte angeboten werden und die ihre Besucher direkt zu den entsprechenden Produkt- und Kategorieseiten bei eBay leiten. Ähnlich erfolgreich sind Publisher, die besonders attraktive eBay-Angebote oder Produkte in der Nähe des Standortes des Benutzers „aufstöbern“.

Vom Standpunkt des Wertzuwachses aus betrachtet, bringt es nur wenig, einen potenziellen eBay-Käufer zur eBay Startseite zu leiten und darauf zu hoffen, dass der Käufer allein das findet, wonach er sucht. Hochwertiger Traffic ist Traffic, der den Kunden genau dorthin bringt, wo er das gewünschte Produkt findet. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt das Beispiel einer Preisvergleichswebsite, mit der wir zusammengearbeitet haben. Diese Website enthielt zwar einen Link zu eBay, dabei handelte es sich aber nur um einen einfachen Textlink, der auf die eBay-Startseite führte. Während andere Händler, die auf der Seite aufgeführt waren, exakte und topaktuelle Preise anzeigten, war die eBay-Option einfach nur eine Einladung zum Besuch der Website. Die Kunden gelangten über diesen Link zu eBay, ohne überhaupt zu wissen, ob das Produkt dort verfügbar war und ob die Preise attraktiv waren. Da überraschte es nicht, dass der Link zu sehr hohen Bounce-Raten und schlechten Konversionsraten führte. Allein durch den Austausch des Startseitenlinks durch ein „Individuelles Banner“- oder „eBay Relevance Ad Banner“ Widget konnte erreicht werden, dass Kunden bereits vor dem Weiterklicken zu eBay die Artikel und Preise sehen konnten. Diese Änderung führte zu höheren Conversion Rates und – was noch wichtiger ist – zu einem höheren EPC-Betrag und damit zu höheren Einnahmen.

Nutzererlebnis

Publisher können für sehr großen „Mehrwert“ sorgen, indem sie den Entscheidungsprozess beim Kunden unterstützen und beeinflussen. Bewerben Sie daher die besten und relevantesten Produkte, die auf eBay angeboten werden, als auch eBay selbst als besten Händler für diesen Kauf. Es macht keinen Sinn zu verschleiern, dass Sie Produkte bewerben, die bei eBay angeboten werden. Die Website eines guten Publishers stellt bereits vor dem Durchklicken zu eBay alle Informationen bereit, die für die Kaufentscheidung benötigt werden.

Nehmen wir als Beispiel eine Website, auf der Laptops angeboten werden: Wenn diese Website modellspezifische Seiten, die Spezifikationen, Bilder und Testberichte zeigen, mit Live-Angeboten aus einem RSS-Feed verknüpft, wird es Ihnen zweifellos gelingen, „qualifiziertere“ Kunden zu eBay zu leiten. Einige Publisher, mit denen wir in der Vergangenheit zusammengearbeitet haben, haben den Funktionsumfang ihrer Website mithilfe der eBay-API weiter ausgebaut. So zeigen sie z.B. auf ihren Websites den durchschnittlichen Verkaufspreis und den Standort von Artikeln mit der Option „Nur Abholung“ auf einer Karte an, um so den Informationswert für den Benutzer zu erhöhen. Je positiver das Nutzererlebnis ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein Kunde wieder zur Seite zurückkehrt, was wiederum ein wichtiger Faktor für die Qualität Ihres Traffics ist.

Relevanz

Wenn Sie sich die Mühe gemacht haben, individuelle Banner, eBay Relevance Ads, RSS-Feeds oder sogar eine API-Integration einzurichten, sollten Sie sicherstellen, dass die Artikel, die auf Ihrer Seite angezeigt werden, möglichst genau zum Inhalt passen. Sorgen Sie bei einem individuellen Banner oder eBay Relevance Ad dafür, dass Ihre Suchbegriffe so spezifisch wie möglich sind (z.B. Modellnummer, Farbe, Marke), um so eine bestmögliche Übereinstimmung zu erzielen. Dies schlägt sich letztendlich in höheren Klickraten und Conversion Rates nieder. Die Relevanz spielt eine noch größere Rolle, wenn Sie mit der API arbeiten, da diese viele Funktionen bietet, mit denen Sie Produkte auf beinahe jeder Datenebene herausfiltern können. In einem weiteren Blog-Eintrag verfolgen wir dieses Thema weiter und geben einige Ratschläge dazu, wie Sie individuelle Banner, eBay Relevance Ads und API-Integrationen optimieren können.

Statistiken nutzen

Da der EPC-Betrag auf Kampagnenebene berechnet wird, ist es sehr wichtig, dass Ihre Aktivitäten auf die einzelnen Kampagnen aufgeschlüsselt werden. Je nachdem, wie viele Websites Sie betreiben und wie groß diese im Einzelnen sind, kann diese Aufschlüsselung nach Kategorie oder nach Domain erfolgen. Den Kampagnen-basierten Statistiken können Sie entnehmen, in welchen Bereichen Sie erfolgreich sind und welche Bereiche Ihren EPC-Betrag beeinträchtigen, da die EPC-Beträge separat berechnet und aufgeführt werden. Einer der Publisher, mit dem wir zusammengearbeitet haben, hatte zuvor seine gesamten Aktivitäten über eine einzige Kampagnen-ID abgewickelt. Auch wenn es anfänglich so aussah, als sei es sehr aufwendig und lästig, alle Aktivitäten in einzelne Kampagnen aufzuteilen, stellte sich schnell heraus, dass der Publisher den größten Teil seiner Ressourcen für den Ausbau von Bereichen aufgewendet hatte, die ihm am wenigsten Geld eingebracht haben.

Paid Search

Als einer der größten Vorteile des neuen „Quality Click Pricing“-Systems stellte sich bei den Beta-Tests heraus, dass die Publisher in der Lage waren, ihre Budgets für Paid Search wesentlich effizienter zu verwalten. Da der EPC-Betrag am nächsten Tag berechnet wird und dann feststeht (im Gegensatz zum alten Gewinnbeteiligungsmodell, bei dem sich der Betrag auch nach dem Ereignisdatum ändern konnte), können Budgets schneller aufgestockt werden, um so auf eine kurzfristig nach oben schnellende Nachfrage und Produktbeliebtheit reagieren zu können. Während früher ein Peak bei den EPC-Beträgen lediglich ein kurzzeitiges Phänomen sein konnte, dem bereits am nächsten Tag der Absturz folgte, können jetzt aus den QCP-Berichten viel einfacher produktübergreifende positive oder negative Trends abgelesen werden. Publisher können dann ihre bezahlten Suchmaschinenkampagnen entsprechend ändern und so bei Marktänderungen ihre Verluste minimieren und ihre Gewinne maximieren. Sie haben beim Lesen dieses Blog-Artikels vielleicht festgestellt, dass Sie vom „Quality Click Pricing“-Modell nur dann in vollem Umfang profitieren können, wenn Sie als Publisher aktiv entsprechende vorbereitende Schritte unternehmen. Egal, wie technisch versiert Sie sind – beim eBay Partner Network finden Sie passende Tools, mit denen Sie die Qualität Ihrer Aktivitäten verbessern und Ihre Einnahmen steigern können. Unsere Erfahrungen mit Beta-Publishern haben gezeigt, dass diejenigen, die bereit sind, das Programm anzunehmen und an der Optimierung und Zielgenauigkeit ihrer Kampagnen zu arbeiten, ihre Performance verbessern und letztendlich höhere Vergütungen erzielen können.

Ihr eBay Partner Network R.O.EYE-Team

Gast-Blog-Beitrag von R.O.EYE: Auf der Suche nach einer Erfolg versprechenden Nische

Wir begrüßen Sie beim ersten einer Reihe von Gast-Blog-Beiträgen von R.O.EYE, in denen Sie Tipps und Tricks zum erfolgreichen Start und Ausbau von Affiliate-Kampagnen finden. In diesem Beitrag soll es um das Thema Nischen gehen, insbesondere darum, wie man Nischen auswählt, die man bewerben möchte. Das eBay Partner Network ist dank der schieren Anzahl und Vielfalt der bei eBay vertriebenen Produkte das ideale Partnerprogramm für Affiliates, die in Nischen werben möchten. Ganz gleich, wie ausgefallen oder einfallsreich Ihre Nischenidee auch ist – die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass eBay etwas Entsprechendes im Angebot hat. Dies wirft natürlich die Frage auf: Wie finde ich eine Nische, mit der ich Geld verdienen kann? Im Folgenden zeigen wir Ihnen, welche Strategien bei erfolgreichen Publishern funktioniert haben, und hoffen, Ihnen so nützliche Impulse für Ihre Entscheidung geben zu können. Haben Sie Interesse am Thema?

Unseren Erfahrungen zufolge besteht einer der wichtigsten Faktoren bei der Wahl einer Erfolg versprechenden Nische darin, dass der Publisher selbst Interesse an den in dieser Nische angebotenen Produkten hat. Üblicherweise ist dies mit einem bereits bestehenden Interesse oder Hobby verbunden, sodass ein Großteil des Wissens, das für das Schreiben von Content und das Optimieren von Keywords erforderlich ist, schon vorhanden ist und nicht erst aufwändig recherchiert werden muss. Einige der erfolgreichsten ePN-Publisher haben mit Websites begonnen, die auf ihre eigenen persönlichen Interessen ausgerichtet waren bzw. immer noch sind. Da sie den Zielmarkt bereits gut kennen, ist die Motivation größer, diese Websites weiterzuentwickeln, und die von ihnen angebotenen Inhalte und Angebote sind tiefschürfender und für die Besucher dieser Websites relevanter.

Haben potenzielle Kunden Interesse am Thema?

Dass Sie an einer Sache Interesse haben, bedeutet nicht notwendigerweise, dass andere auch daran interessiert sind. Als Publisher sollten Sie selbst recherchieren, ob für die Nische, die Sie sich ausgesucht haben, potenziell Nachfrage vorhanden ist. Dafür gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, aber die folgenden drei Methoden sind die verbreitetsten und haben sich als ziemlich erfolgreich erwiesen:

1) Verwenden Sie das Keyword-Tool von Google und das eBay-Suchbegriff-Tool, um beliebte und alternative Suchbegriffe für Ihre Nische zu finden. 2) Verwenden Sie die eBay-Suche, um herauszufinden, wie viele Angebote für Ihre Nische vorhanden sind. Sie können sich auf der Seite eBay Top 10 auch täglich einen Überblick über häufig verwendete Suchbegriffe und populäre Artikel bei eBay verschaffen. Die „eBay Top 10“-Seiten sind jeweils länderspezifisch, sodass Sie sich die entsprechenden Ergebnisse für Ihre Region anzeigen lassen können. 3) Suchen Sie mithilfe der üblichen Suchmaschinen nach Ihrer Nische, um einen Eindruck von der Wettbewerbssituation in diesem Bereich mit SEO und bezahlter Suche (Paid Search) zu gewinnen.

Mit diesen drei Methoden können Publisher das Potenzial ihrer Nische ermessen. Wenn das Ergebnis bei einem dieser Kriterien negativ ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich diese Idee als nicht sonderlich tragfähig erweist und damit kein Geld zu verdienen ist. Ist die Nische zu klein, finden sich nicht genügend Interessenten, ist sie dagegen zu groß, stehen die Chancen für gute Suchmaschinen-Rankings und geringe PPC-Klickkosten eher schlecht.

Markttrends und Langlebigkeit

Bei vielen der etablierten Nischen herrscht zumeist ein starker Wettbewerb, aber da Moden und Trends kommen und gehen, entstehen in jeder Kategorie immer wieder neue Nischen. Die erfolgreichsten Publisher in einer Nische sind in den meisten Fällen diejenigen, die zuerst da waren und sich schon in der Nische engagiert haben, bevor diese durchstartet. Natürlich hat es auch etwas mit Glück zu tun, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein, aber es gibt einige Indikatoren, anhand derer Publisher sicherstellen können, dass ihr Timing richtig ist und dass sie der Entwicklung voraus sind.

Einer dieser Indikatoren ist der Produktlebenszyklus der ausgewählten Nische. Wenn das Produkt bereits den Zenit seiner Reife und Popularität erreicht hat, bevor der Publisher damit beginnt, eine entsprechende Website zu entwickeln, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die erwarteten Umsätze einbrechen, während der Publisher auf der Jagd nach Marktanteilen ist. Ein perfektes Beispiel für solch ein Produkt ist die Nintendo Wii, die mittlerweile den größten Teil ihrer unglaublichen Wachstumsphase hinter sich gelassen haben dürfte. Das Internet ist voll von Websites für die Wii, sodass es schwierig ist, auf diesem Markt erfolgreich zu bestehen.

Ein weiterer Indikator ist das Dranbleiben an den neuesten Produktentwicklungen und Analystenprognosen. Dies hat sich vor allem für Publisher als sinnvoll erwiesen, die im elektronischen Bereich tätig sind, da sie auf diese Weise Monate im Voraus herausfinden können, welche neuen Technologien oder Produkte in der Entwicklung sind und in welchem Umfang diese verkauft werden dürften. Das funktioniert natürlich nicht immer so wie geplant.

Immer noch Schwierigkeiten bei der Nischensuche?

Wenn Sie immer noch Schwierigkeiten haben, eine passende Nische zu finden, für die Sie sich interessieren und die nicht bereits übersättigt ist, sollten Sie einmal über den Tellerrand hinausschauen. Mit einer Suchanfrage bei eBay können Sie schnell und einfach alles Erdenkliche prüfen. Allein schon durch Durchstöbern der eBay-Kategorien sind wir auf Nischen gestoßen, die unerwartet beliebt waren. Eine kurze Suche genügt, um zu erkennen, dass Schuhe für Hunde, Wikinger-Sammlerstücke und Bonsai-Samen durchaus Potenzial haben.