Social Media

„The Rule of 27“ oder: Was die Zahl 27 mit der Gewinnung von Kunden zu tun hat

Im Open Forum haben wir neulich einen wirklich interessanten Artikel entdeckt. Cameron Herold von BackPocket COO stellt darin die Hypothese auf, dass Marken ihre Botschaft potenziellen Kunden durchschnittlich 27 Mal präsentieren müssen, bevor diese entsprechend darauf reagieren. Cameron behauptet, dass wir nur eine von drei Werbeanzeigen auch tatsächlich zur Kenntnis nehmen. Er meint außerdem, dass Kunden erst beim neunten Mal auf die Werbung einer Marke reagieren. Daher die magische Zahl 27.

Laut Cameron erreichen Marken diese hohe Zahl 27 für gewöhnlich über die gängigen Massenmedien. Da den meisten von uns hierzu aber die entsprechenden finanziellen Mittel fehlen, müssen wir uns stattdessen auf Guerilla-Taktiken verlassen. Hierbei können Social Media wie Pinterest, Facebook, Twitter und Google+ sehr effektiv sein.

Andere preiswerte Mittel, die neben Social Media zu meinen Lieblingstools zählen, sind z. B. unterhaltsame Videos, E-Mails, die inhaltlich auf auf die jeweiligen Adressaten zugeschnitten sind oder die aktive Teilnahme an Foren und anderen Communities.

Kennen Sie weitere Tipps und Tricks, um potenzielle Kunden mit Ihrer Marke in Berührung zu bringen? Bitte teilen Sie uns Ihre Meinung unten im Kommentarfeld mit.

Den vollständigen Artikel können Sie im Open Forum nachlesen.

 

Social Media beeinflussen weniger als 1 % der Kaufentscheidungen im Internet

Heutzutage ist es kaum noch möglich, Business- oder Tech-Blogs zu lesen, ohne mit scheinbar widersprüchlichen Informationen darüber überschwemmt zu werden, welche Methoden für den Verkauf von Produkten oder für Unternehmensmarketing im Internet gut bzw. weniger gut geeignet sind. Letzte Woche haben wir über das Potenzial der sozialen Online Pinnwand Pinterest berichtet. Die Daten sprachen dafür, dass es sich lohnen würde, das wachsende soziale Netzwerk in Ihre Marketingstrategie mit einzubeziehen. Diese Woche erschien nun eine neue Studie, die den Wert sozialer Medien zu widerlegen scheint.

Wie Mashable berichtet, hat das Marktforschungsinstitut Forrester eine Studie veröffentlicht, nach der weniger als 1 % der Online-Einkäufe auf die Nutzung sozialer Medien zurückzuführen ist. Forrester hat 77.000 Transaktionen zwischen dem 1. April und dem 14. April untersucht und dabei festgestellt, dass nur ein winziger Prozentsatz auf soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Pinterest zurückzuführen war.

Bedenken Sie dabei aber, dass nicht mit absoluter Sicherheit bestimmt werden kann, inwiefern die Internetaktivitäten eines Benutzers dessen Kaufentscheidungen beeinflussen. Normalerweise wird davon ausgegangen, dass der letzte Kontaktpunkt vor einem Verkauf auch derjenige ist, dem der entsprechende Verkauf zu verdanken ist.

Für Publisher des eBay Partner Networks trifft diese Annahme jedoch nicht zu. Nehmen wir zum Beispiel an, ein Benutzer sieht einen Artikel auf Ihrer Pinterest-Seite, klickt sich zu Ihrer Website durch und besucht schließlich eBay, um den Artikel zu kaufen. eBay würde den Verkauf dem Publisher zuschreiben (und diesen dafür vergüten), ohne zu wissen, dass Pinterest bei der Vermittlung des Kaufs eine Rolle gespielt hat. Natürlich ist dies nur ein theoretisches Beispiel, aber Sie werden sicherlich verstehen, was wir damit ausdrücken wollen.

Laut Forrester sind hinter direktem Traffic organische und bezahlte Suchanfragen die wichtigsten Faktoren, die Erstbenutzer zu Käufen motivieren. 39 % der Neukundentransaktionen kommen so zustande. Forrester bezeichnet diese Benutzer als „Speerfischer“: Benutzer, die genau wissen, was sie wollen, und das Gewollte über Suchanfragen finden.

Bedenken Sie, dass es sich hierbei lediglich um eine einzelne Studie handelt. Ich denke nicht, dass wir daraus schließen sollten, dass soziale Medien unwichtig sind. In der Tat erwähnt die Forrester-Studie ausdrücklich, dass kleine Unternehmen – die nicht Bestandteil der Studie waren – beträchtliche Vorteile aus der Nutzung sozialer Medien ziehen können. Offensichtlich ist ein ausgewogener Marketingmix der Schlüssel zum Erfolg. Wenn Sie Suchanfragen, E-Mail, soziale Medien und andere Mittel einsetzen, decken Sie alle wichtigen Bereiche ab und stellen sicher, dass Ihre Botschaft die richtigen Adressaten erreicht.

Ich bin sicher, dass es zu diesem Thema die unterschiedlichsten Meinungen gibt. Wir würden uns daher freuen, wenn Sie uns Ihre persönliche Meinung mitteilen würden. Bitte verwenden Sie hierzu das Kommentarfeld unten.

 

Best Practices für die Nutzung von Pinterest

Nachdem wir bereits Anfang des Jahres über Pinterest geschrieben haben, gab es eine interessante Diskussion, in der wir von Publishern erfahren haben, wie diese Pinterest zum Ausbau ihrer Geschäftstätigkeiten einsetzen. Heute möchte ich diese Diskussion gerne fortsetzen, indem ich mich auf einen Artikel des Open Forum beziehe, der Best Practices-Beispiele für die Nutzung von Pinterest behandelt. So erreichen Sie Ihre ideale Zielgruppe

Versetzen Sie sich beim Pinnen in die Lage der Benutzer? Sind Ihre Inhalte für potenzielle Kunden nützlich oder unterhaltsam? Wenn Sie Ihre Angebote mit den Augen Ihrer Zielgruppe betrachten, können Sie das ideale Publikum für Ihr Geschäft gezielter ansprechen.

Vermeiden Sie es, wie ein Verkaufskatalog zu wirken

Als Publisher im eBay Partner Network sollten Sie nach Möglichkeit keine Stockfotos in Ihren Pinnwandeinträgen verwenden. Versuchen Sie stattdessen, eine Verbindung zwischen Ihren Produkten und Ihrer Markenpersönlichkeit herzustellen. So tun Sie nicht nur etwas Einzigartiges innerhalb Ihres Geschäftsbereichs: Allein die Tatsache, dass Sie sich von Ihren Mitbewerbern abheben, reicht manchmal schon aus, um Sales anzukurbeln.

Motivieren Sie die Menschen zum Handeln

Wenn Sie Zeit und Mühe in Ihren Pinterest-Auftritt investieren, wecken Sie Interesse und sorgen dafür, dass Ihre Community die Inhalte gern weitergibt. Ansprechende, nützliche Inhalte sind in sozialen Netzwerken Gold wert und bieten Ihrer Zielgruppe etwas, das sie verbindet.

Heben Sie die Verwendung Ihrer Produkte im Alltag hervor

Kunden möchten gerne wissen, wie sie gekaufte Produkte im Alltag einsetzen können. Zeigen Sie also Ihren Lesern, wie sie die von Ihnen angebotenen Produkte verwenden können. Wenn Sie beispielsweise Turnschuhe über Ihre Website verkaufen, zeigen Sie Bilder von Menschen, die Ihre Turnschuhe in unterschiedlichen Situationen tragen.

Zusammenfassung

Mithilfe von Pinterest können Sie den Traffic auf Ihren Seiten enorm steigern. Mit ein wenig Aufwand und Kreativität können auch Sie die Vorteile dieses wachsenden sozialen Netzwerks optimal nutzen. Oder, um bei den Worten des Artikels im Open Forum zu bleiben: „Die Ziele des Online-Marketing sind einfach: Traffic auf Ihre Website lenken, zusätzliche Abonnenten für Ihre Verteilerliste gewinnen und aus Besuchern Käufer machen.“

Den vollständigen Artikel finden Sie (in englischer Sprache) im Open Forum.

Was halten Sie von Pinterest? Hat sich dank Pinterest der Traffic auf Ihrer Website erhöht, oder betrachten Sie es lediglich als eines von vielen sozialen Netzwerken, das Ihrem Geschäft keine nennenswerten Vorteile bietet? Bitte teilen Sie uns Ihre Meinung unten im Kommentarfeld mit.

HINWEIS: Bitte beachten Sie, dass es gegen unsere Geschäftsbedingungen verstößt, Traffic von einem Konto bei sozialen Netzwerken direkt zu eBay zu leiten. Ihre Leser sollten Sie stattdessen über Ihre Präsenzen bei sozialen Netzwerken finden und sich von dort zu Ihrer Website durchklicken. Dort können Sie dann per Link zu eBay weitergeleitet werden. Damit halten Sie sich nicht nur ordnungsgemäß an die AGB, sondern so erhöhen sich auch Ihre Chancen, eine langfristige Beziehung des Benutzers zu Ihrer Marke aufzubauen.

Was Publisher von eBays Social Selling Pilotprojekt lernen können

Seit Anfang 2012 hat eBay mit einer Gruppe aus acht Verkäufern zusammengearbeitet, um sie beim Geschäftsaufbau und der Erhöhung ihres Umsatzes mithilfe sozialer Medien zu unterstützen. Aus dem eBay Ink-Blog:

Wir haben die Verkäufer nach San Jose gebracht, einen Tag lang deren Strategie herausgearbeitet und ihnen aufgetragen, täglich mindestens 30 Minuten Arbeit in ihre Social-Media-Strategie zu investieren. 

Es hat sich herausgestellt, dass einige unserer anfänglichen Ideen großartig, einige gut und einige weniger gut waren. Was wir herausgefunden haben ist, dass der Aufbau von Beziehungen durch Social Media zu Online-Mundpropaganda führt und, dass die Integration von Inhalten, die zur Marke des Verkäufers passen, viel effektiver ist, als das bloße Anzeigen von Produkt-Listings. Es hat sich außerdem bestätigt, dass Authentizität eine große Rolle spielt, da vorgetäuschte Interessen ziemlich leicht zu durchschauen sind. Letztendlich haben wir auch festgestellt, dass uns noch viel Arbeit bevorsteht, um unseren Verkäufern tatsächlich hilfreiches Lehrmaterial zur Verfügung zu stellen.                                                                                     -Andrew Chase

Offensichtlich handelt es sich hierbei nur um ein kleines Pilotprojekt, sodass sich nicht voraussagen lässt, wie das Ergebnis bei Tausenden von Verkäufern ausfallen würde. Die ersten Daten und Umsatzsteigerungen sind jedoch eine genauere Untersuchung wert.

Die Ergebnisse sind sehr interessant und es stellt sich natürlich die Frage, wie unsere Publisher einige dieser Basics anwenden könnten, um ihren Geschäftsumsatz zu erhöhen. Wie können Sie mithilfe von Social Media mehr Besucher auf Ihre Website locken und größeres Interesse für Ihre Marke wecken?

HINWEIS: Bitte denken Sie daran, dass es gegen unsere Geschäftsbedingungen verstößt, Traffic von einem Social Media Account direkt zu eBay zu leiten. Ihre User sollten daher von Ihrer Social Media Präsenz zunächst auf Ihre Website gelangen, um schließlich von dort aus zu eBay weitergeleitet zu werden. Damit halten Sie sich nicht nur ordnungsgemäß an unsere AGB, sondern erhöhen auch die Chancen dafür, dass die User eine langfristige Beziehung zu Ihrer Marke aufbauen.

Richard Brewer-Hay im Gespräch mit dem eBay Partner Network

Vor ein paar Wochen traf sich Ivka Adam zu einem Gespräch mit Richard Brewer-Hay, dem Chief Blogger von eBay - intern auch „RBH“ genannt.

Für mich ist dieses Interview aus mehreren Gründen äußerst interessant. Zum einen sind Richard und ich schon lange befreundet, schon bevor wir beide zu eBay kamen. Wir haben bereits an mehreren verschiedenen Projekten zusammengearbeitet. Ich habe Richards Herangehensweise im Hinblick auf  Kommunikation, Teamarbeit und Problemlösung immer besonders gemocht.

Zum anderen denke ich, dass es niemanden gibt, der besser versteht, wie sich Social Media in die eBay-Landschaft integrieren lassen. Genau dieses Know-How macht diese Episode so sehenswert.

Häufig versuchen wir ja, die Fehler, die wir als Unternehmen machen, ein wenig zu kaschieren. Und es ist manchmal einfacher für uns, nicht über unsere Probleme zu sprechen. An Richard bewundere ich deshalb, dass er sich diesen Fehlern nicht nur offen stellt, sondern auch bereit ist, sie wirklich zu analysieren und aus ihnen zu lernen, damit sie sich in Zukunft nicht noch einmal wiederholen.

Sehen Sie hier das ganze Interview mit Richard Brewer-Hay.

Was halten Sie persönlich von RBHs Ansichten zu Social Media? Welche Meinung haben Sie ganz allgemein zur Nutzung von Social Media bei ePN oder eBay? Was können wir besser machen? Wir freuen uns auf Ihre konstruktiven und ideenreichen Kommentare.

10 Tipps zur Verbesserung Ihrer Social-Media-Strategie

Auch wenn es den Partnern von eBay Partner Network nicht erlaubt ist, auf Social-Media-Diensten direkt für eBay zu werben, sollten Sie wissen, dass der gezielte Einsatz von Social-Media-Strategien dazu beitragen kann, Traffic für Ihre eigene(n) Website(s) zu generieren. Nie war es einfacher – und wichtiger – als heute, durch den Einsatz einiger einfacher Social-Media-Taktiken für mehr Traffic für Ihre Website(s) zu sorgen. Vielleicht fragen Sie sich, wozu Sie eine Social-Media-Strategie überhaupt benötigen? Die Antwort: Social Media sind eine tolle Möglichkeit, auf einfache Weise sehr viele Leute zu erreichen und für Ihre Website zu werben – und das sogar kostenlos!

1. Versehen Sie Ihre wichtigsten Webseiten und/oder Blog-Einträge mit Social-Bookmark-Links.

2. Bauen Sie durch die Beteiligung an bestehenden sozialen Netzwerken Beziehungen auf.

3. Versenden Sie regelmäßig Newsletter? Falls Sie noch keinen Blog auf Ihrer Website haben, richten Sie einen Blog-Bereich ein und ermöglichen Sie es Ihren Besuchern so, Kommentare zu hinterlassen und mit Ihnen zu interagieren.

4. Überlegen Sie sich, ob es nicht sinnvoll wäre, auf Ihrer Website Video- oder Audio-Podcasts bereitzustellen. So können Sie Produkte vorstellen oder vorhandene Produktbesprechungen ergänzen.

5. Richten Sie doch einmal eine Twitter-Party aus!

6. Bieten Sie einen RSS-Feed und eine E-Mail-Alternative an – je mehr Möglichkeiten Sie haben, Ihre Inhalte zu verteilen, desto besser.

7. Sehen Sie sich die Links an, die auf Ihrer Website ankommen. Verweisen Blogger über Links auf Ihre Website? Versehen Sie die Einträge der entsprechenden Blog-Websites mit relevanten Kommentaren und bauen Sie so eine Beziehung zu diesen Bloggern auf.

8. Gehen Sie auf Nachrichten von Leuten, die Ihre Social-Media-Aktivitäten verfolgen, persönlich ein. Verwenden Sie keine automatisierten Nachrichten, um für Ihre Angebote zu werben.

9. Sorgen Sie dafür, dass alle Ihre Social-Media-Auftritte interaktiv sind. Bieten Sie die Möglichkeit an, auf Ihre Nachrichten zu reagieren, und reagieren Sie selbst auf die Nachrichten anderer. Sie sollten sich als aufgeschlossener und vertrauenswürdiger Partner präsentieren.

10. Verbinden Sie Ihren Blog mit Ihrem Twitter-Konto, damit Ihre Blog-Einträge automatisch bei Twitter aktualisiert werden und so zusätzlich zu Ihren Twitter-Nachrichten erscheinen.

Denken Sie stets daran, dass die Social-Media-Dienste nicht einfach nur ein weiterer Ort für Werbung sind und Werbung dort sogar negativ wirken kann. Stattdessen ist es oft sinnvoller, als hilfsbereites und interessantes Mitglied der Community aufzutreten, um diese Medien optimal für Ihre Zwecke zu nutzen! Kennen Sie aus eigener Erfahrung eine erfolgreiche Social-Media-Herangehensweise, von der Sie erzählen möchten? Dann hinterlassen Sie doch bitte einen Kommentar.

Weiterhin viel Erfolg wünscht Ihnen

Amanda Lucas, Affiliate Program Manager bei PartnerCentric