Gast-Blog-Beitrag von R.O.EYE – Quality Click Pricing: Tipps für Ihren Erfolg

Nach der Einführung des „Quality Click Pricing“-Vergütungsmodells haben wir von der britischen Agentur R.O.EYE, die das europäische Account Management in Großbritannien und Irland unterstützt, einige Erfahrungen mit diesem Modell gemacht. Wir haben bei einer Reihe von Publishern mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen die Feinabstimmung für den endgültigen Start übernommen. Während dieses Zeitraums konnten wir auch herausfinden, was dazu beiträgt, einen möglichst hohen EPC-Betrag zu erzielen, und welche Maßnahmen weniger vorteilhaft sind. Aufgrund dieser Erfahrungswerte können wir Ihnen auch Tipps geben, wie Sie vom „Quality Click Pricing“-Modell in vollem Umfang profitieren und sicherstellen können, dass Sie mit Ihren Kampagnen einen höchstmöglichen EPC-Betrag erzielen. Zielgerichteter Traffic

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren beim „Quality Click Pricing“, vielleicht sogar der wichtigste überhaupt, ist das Targeting Ihres Traffics, also das zielgenaue Hinführen Ihrer Besucher auf die Websites, die größtmöglichen Erfolg versprechen. Ihre Erfolgschancen sind beim „Quality Click Pricing“-Vergütungsmodell deutlich geringer, wenn Sie mit der Mehrzahl Ihrer Kampagnen nur für die Marke eBay selbst werben und die Benutzer auf die eBay Startseite leiten. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass diejenigen Publisher die höchsten Provisionszuwächse erzielen, auf deren Websites Nischenprodukte, Preisvergleiche oder Testberichte angeboten werden und die ihre Besucher direkt zu den entsprechenden Produkt- und Kategorieseiten bei eBay leiten. Ähnlich erfolgreich sind Publisher, die besonders attraktive eBay-Angebote oder Produkte in der Nähe des Standortes des Benutzers „aufstöbern“.

Vom Standpunkt des Wertzuwachses aus betrachtet, bringt es nur wenig, einen potenziellen eBay-Käufer zur eBay Startseite zu leiten und darauf zu hoffen, dass der Käufer allein das findet, wonach er sucht. Hochwertiger Traffic ist Traffic, der den Kunden genau dorthin bringt, wo er das gewünschte Produkt findet. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt das Beispiel einer Preisvergleichswebsite, mit der wir zusammengearbeitet haben. Diese Website enthielt zwar einen Link zu eBay, dabei handelte es sich aber nur um einen einfachen Textlink, der auf die eBay-Startseite führte. Während andere Händler, die auf der Seite aufgeführt waren, exakte und topaktuelle Preise anzeigten, war die eBay-Option einfach nur eine Einladung zum Besuch der Website. Die Kunden gelangten über diesen Link zu eBay, ohne überhaupt zu wissen, ob das Produkt dort verfügbar war und ob die Preise attraktiv waren. Da überraschte es nicht, dass der Link zu sehr hohen Bounce-Raten und schlechten Konversionsraten führte. Allein durch den Austausch des Startseitenlinks durch ein „Individuelles Banner“- oder „eBay Relevance Ad Banner“ Widget konnte erreicht werden, dass Kunden bereits vor dem Weiterklicken zu eBay die Artikel und Preise sehen konnten. Diese Änderung führte zu höheren Conversion Rates und – was noch wichtiger ist – zu einem höheren EPC-Betrag und damit zu höheren Einnahmen.

Nutzererlebnis

Publisher können für sehr großen „Mehrwert“ sorgen, indem sie den Entscheidungsprozess beim Kunden unterstützen und beeinflussen. Bewerben Sie daher die besten und relevantesten Produkte, die auf eBay angeboten werden, als auch eBay selbst als besten Händler für diesen Kauf. Es macht keinen Sinn zu verschleiern, dass Sie Produkte bewerben, die bei eBay angeboten werden. Die Website eines guten Publishers stellt bereits vor dem Durchklicken zu eBay alle Informationen bereit, die für die Kaufentscheidung benötigt werden.

Nehmen wir als Beispiel eine Website, auf der Laptops angeboten werden: Wenn diese Website modellspezifische Seiten, die Spezifikationen, Bilder und Testberichte zeigen, mit Live-Angeboten aus einem RSS-Feed verknüpft, wird es Ihnen zweifellos gelingen, „qualifiziertere“ Kunden zu eBay zu leiten. Einige Publisher, mit denen wir in der Vergangenheit zusammengearbeitet haben, haben den Funktionsumfang ihrer Website mithilfe der eBay-API weiter ausgebaut. So zeigen sie z.B. auf ihren Websites den durchschnittlichen Verkaufspreis und den Standort von Artikeln mit der Option „Nur Abholung“ auf einer Karte an, um so den Informationswert für den Benutzer zu erhöhen. Je positiver das Nutzererlebnis ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein Kunde wieder zur Seite zurückkehrt, was wiederum ein wichtiger Faktor für die Qualität Ihres Traffics ist.

Relevanz

Wenn Sie sich die Mühe gemacht haben, individuelle Banner, eBay Relevance Ads, RSS-Feeds oder sogar eine API-Integration einzurichten, sollten Sie sicherstellen, dass die Artikel, die auf Ihrer Seite angezeigt werden, möglichst genau zum Inhalt passen. Sorgen Sie bei einem individuellen Banner oder eBay Relevance Ad dafür, dass Ihre Suchbegriffe so spezifisch wie möglich sind (z.B. Modellnummer, Farbe, Marke), um so eine bestmögliche Übereinstimmung zu erzielen. Dies schlägt sich letztendlich in höheren Klickraten und Conversion Rates nieder. Die Relevanz spielt eine noch größere Rolle, wenn Sie mit der API arbeiten, da diese viele Funktionen bietet, mit denen Sie Produkte auf beinahe jeder Datenebene herausfiltern können. In einem weiteren Blog-Eintrag verfolgen wir dieses Thema weiter und geben einige Ratschläge dazu, wie Sie individuelle Banner, eBay Relevance Ads und API-Integrationen optimieren können.

Statistiken nutzen

Da der EPC-Betrag auf Kampagnenebene berechnet wird, ist es sehr wichtig, dass Ihre Aktivitäten auf die einzelnen Kampagnen aufgeschlüsselt werden. Je nachdem, wie viele Websites Sie betreiben und wie groß diese im Einzelnen sind, kann diese Aufschlüsselung nach Kategorie oder nach Domain erfolgen. Den Kampagnen-basierten Statistiken können Sie entnehmen, in welchen Bereichen Sie erfolgreich sind und welche Bereiche Ihren EPC-Betrag beeinträchtigen, da die EPC-Beträge separat berechnet und aufgeführt werden. Einer der Publisher, mit dem wir zusammengearbeitet haben, hatte zuvor seine gesamten Aktivitäten über eine einzige Kampagnen-ID abgewickelt. Auch wenn es anfänglich so aussah, als sei es sehr aufwendig und lästig, alle Aktivitäten in einzelne Kampagnen aufzuteilen, stellte sich schnell heraus, dass der Publisher den größten Teil seiner Ressourcen für den Ausbau von Bereichen aufgewendet hatte, die ihm am wenigsten Geld eingebracht haben.

Paid Search

Als einer der größten Vorteile des neuen „Quality Click Pricing“-Systems stellte sich bei den Beta-Tests heraus, dass die Publisher in der Lage waren, ihre Budgets für Paid Search wesentlich effizienter zu verwalten. Da der EPC-Betrag am nächsten Tag berechnet wird und dann feststeht (im Gegensatz zum alten Gewinnbeteiligungsmodell, bei dem sich der Betrag auch nach dem Ereignisdatum ändern konnte), können Budgets schneller aufgestockt werden, um so auf eine kurzfristig nach oben schnellende Nachfrage und Produktbeliebtheit reagieren zu können. Während früher ein Peak bei den EPC-Beträgen lediglich ein kurzzeitiges Phänomen sein konnte, dem bereits am nächsten Tag der Absturz folgte, können jetzt aus den QCP-Berichten viel einfacher produktübergreifende positive oder negative Trends abgelesen werden. Publisher können dann ihre bezahlten Suchmaschinenkampagnen entsprechend ändern und so bei Marktänderungen ihre Verluste minimieren und ihre Gewinne maximieren. Sie haben beim Lesen dieses Blog-Artikels vielleicht festgestellt, dass Sie vom „Quality Click Pricing“-Modell nur dann in vollem Umfang profitieren können, wenn Sie als Publisher aktiv entsprechende vorbereitende Schritte unternehmen. Egal, wie technisch versiert Sie sind – beim eBay Partner Network finden Sie passende Tools, mit denen Sie die Qualität Ihrer Aktivitäten verbessern und Ihre Einnahmen steigern können. Unsere Erfahrungen mit Beta-Publishern haben gezeigt, dass diejenigen, die bereit sind, das Programm anzunehmen und an der Optimierung und Zielgenauigkeit ihrer Kampagnen zu arbeiten, ihre Performance verbessern und letztendlich höhere Vergütungen erzielen können.

Ihr eBay Partner Network R.O.EYE-Team