Mobile Geräte: Tipps für den optimalen E-Mail-Kontakt

MobileUpdateLetztens haben wir über die zunehmende Verbreitung mobiler Geräte und auf mobile Geräte ausgerichtete Strategien als Möglichkeit für unsere Partner berichtet, neue Einnahmequellen zu erschließen. Wie wir in unserem vorherigen Blogeintrag zu diesem Thema erwähnt haben, besitzt heute fast ein Viertel der Weltbevölkerung ein mobiles Gerät und stellt damit ein enormes Potenzial für Marketingpartner dar. Einer der wichtigsten Bereiche, in denen Partner wirklich etwas bewegen können, sind E-Mail-Kampagnen. E-Mail ist eine der meistgenutzten Funktionen mobiler Geräte: 91 % der Smartphone- und 69 % der Tablet-Nutzer verwenden ihre mobilen Geräte für den Austausch von E-Mail-Nachrichten (Quelle).

Bitte beachten Sie: Sie müssen ein besonderes ePN-Geschäftsmodell beantragen, bevor Sie mit der E-Mail-Werbung beginnen können. Wie Sie dies tun, erfahren Sie am Ende dieses Beitrags.

Hier sind einige Empfehlungen für Ihren Einstieg.

Konzentrieren Sie sich in der Betreffzeile auf das Wesentliche

Da fast zwei Drittel aller E-Mail-Nachrichten auf mobilen Geräten geöffnet werden (Quelle), stellen diese Geräte einen wichtigen Zugang für den eCommerce dar. Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass Ihre E-Mail-Nachrichten tatsächlich gelesen werden, sollten Sie sich zuallererst Ihre Betreffzeilen vornehmen. Eine Betreffzeile sollte nicht mehr als sechs bis zehn Wörter und weniger als 50 Zeichen lang sein. Laut einer Retention Science-Studie erzielen Sie damit eine um 7 % höhere Aufrufquote gegenüber Nachrichten mit längeren Betreffzeilen.

Außerdem sollten Sie in der Betreffzeile Ihr Unternehmen nennen, einen Hinweis auf den Inhalt geben und ein Angebot erwähnen. Eine knappe und auf das Wesentliche konzentrierte Botschaft sorgt dafür, dass die Betreffzeile vollständig angezeigt und erfasst und nicht aufgrund von Längenbeschränkungen des E-Mail-Clients abgeschnitten oder als irrelevant abgetan wird.

Seien Sie erreichbar

Nachdem Sie diese Hürde genommen und Ihre Nachricht auf den Bildschirm Ihrer mobilen Zielgruppe gebracht haben, geht es darum, das E-Mail-Design für die Anzeige auf verschiedenen mobilen Geräten zu optimieren. Darauf legen Ihre Empfänger Wert: 83 % der Verbraucher geben an, dass ihnen eine problemlose Darstellung auf allen Geräten ziemlich oder sehr wichtig ist (Quelle).

Mit für mobile Geräte optimierten und flexiblen E-Mail-Vorlagen sorgen Sie dafür, dass Ihre Nachricht auf allen Geräten Ihrer Empfänger stets korrekt dargestellt wird. Ein für den raschen Überblick auf mobilen Geräten geeignetes Design – mit Überschriften in geeigneter Größe, Trennlinien und klarer Absatzgliederung – ist für mobile Leser wesentlich ansprechender.

Seien Sie persönlich

Fast 64 % der Verbraucher geben an, dass sie Marken-E-Mails abonnieren, und 84 % von diesen haben aufgrund einer erhaltenen Marken-E-Mail schon einmal etwas gekauft – sei es aufgrund eines Sonderangebots oder subtiler Hinweise auf einen bestimmten Artikel, den sie benötigten. Um den Empfänger zu diesem Schritt zu bewegen, müssen Sie sich in ihn einfühlen.

Stellen Sie sich vor, wie er sich an einem dieser hektischen Tage, die Sie sicher aus eigener Erfahrung kennen, unterwegs ein paar Minuten Zeit nimmt, um seinen Posteingang durchzusehen. Wenn Sie seine Aufmerksamkeit erregen und behalten möchten, müssen Sie seine Sprache sprechen. Zu diesem Zweck können Sie persönliche Details wie den Namen des Empfängers einfügen, Ihre Zielgruppen segmentieren, sodass jeder Empfänger die für ihn relevantesten Nachrichten erhält, und andere Informationen wie eine Übersicht seiner Seitenaufrufe oder Käufe einbinden.

Optimieren Sie die Darstellung

Nachdem Sie Ihren personalisierten, auf das Wesentliche ausgerichteten Inhalt erstellt haben, sollten Sie vermeiden, dass dieser aufgrund anderer Ablenkungen direkt im Papierkorb landet. Zusätzliche Multimedia-Inhalte wie Videos und große, langsam ladende Bilder können ungeduldige Nutzer abschrecken. Außerdem werden Bilder nicht von allen E-Mail-Clients automatisch angezeigt und erzielen beim Empfänger deshalb oft nicht die gewünschte Wirkung. Deutlich hervorgehobene Links und Handlungsaufforderungen hingegen helfen Ihrem E-Mail-Empfänger, sich zu Ihrer Website durchzuklicken.

Dies sind nur einige Überlegungen für Ihren Einstieg. Probieren Sie selbst aus, welche E-Mail-Strategien bei Ihren Zielgruppen am besten funktionieren.

Antrag auf ein besonderes Geschäftsmodell

Wenn Sie an direkter ePN-Promotion in Ihren E-Mail-Nachrichten interessiert sind, müssen Sie ein besonderes Geschäftsmodell beantragen. Führen Sie hierzu für jede Domain die folgenden einfachen Schritte aus:

  • Loggen Sie sich bei Ihrem ePN-Konto ein, klicken Sie auf die Ansicht Referrers, fügen Sie Ihre Domain hinzu und wählen Sie das Geschäftsmodell „E-Mail“ aus. (Bitte beachten Sie: Wenn Sie verschiedene besondere Geschäftsmodelle beantragen möchten, können Sie eine Domain nicht mehrmals hinzufügen. Diese Einschränkung lässt sich jedoch umgehen, indem Sie Varianten Ihres Domain-Namens verwenden, z.B. www. oder https: anstelle von http:.)
  • Klicken Sie auf die Ansicht Account und anschließend auf die Unteransicht Business Model Applications.
  • Auf dieser Seite werden die Domains angezeigt, für die ein Geschäftsmodellantrag benötigt wird
  • Klicken Sie auf Create Application, um den Antrag anzuzeigen und auszufüllen.
  • Achten Sie darauf, genügend Informationen anzugeben und alle Fragen so detailliert wie möglich zu beantworten.
  • Geben Sie insbesondere an, wie Ihre E-Mail-Liste generiert wird, beschreiben Sie ausführlich, wie Sie die Vorschriften des CAN-SPAM Act von 2003 (oder entsprechende, in Ihrem Land geltende E-Mail-Vorschriften) einhalten, und fügen Sie ein Muster Ihrer E-Mail-Nachrichten bei.

Wie haben Sie Ihren mobilen E-Mail-Kampagnen zum Erfolg verholfen? Wir freuen uns auf Ihre Tipps in den unten stehenden Kommentaren.